Medizinisches Zentrallabor Altenburg
Zu den med. Berufen wechselnaktuelle Seite

Testosteron - Mangelbeschwerden beim Mann

Der Hypogonadismus beim Mann bezeichnet die Unterfunktion der Hoden. Die Hoden sind u.a. für die Produktion der Androgene (z.B. Testosteron) zuständig. Beim Mann nimmt die Testosteron-Produktion beginnend ab dem 40.Lebensjahr kontinuierlich ab. Dies kann zu verschiedenen klinischen Symptomen führen, die als Testosteron-Mangel-Syndrom zusammengefasst werde.

Mögliche Symptome eines Testosteron-Mangel-Syndroms:

sexuelle Symptome: Abnahme des sexuellen Interesses/der Libido, der Anzahl morgendlicher Erektionen, der Potenz, der Schambehaarung

psychische Symptome: Reizbarkeit, Nervosität, Ängstlichkeit, depressive Verstimmung,
Gedächtnisschwäche, Konzentrationsprobleme

körperliche Symptome: Muskel-, Gelenkbeschwerden, Übermäßiges Schwitzen, Hitzewallungen,
Schlaflosigkeit, Chronische Müdigkeit, Abnahme der Muskelkraft,
Herz-, Kreislauf-Erkrankungen, Gewichtszunahme, Knochenrückgang

Die Blutentnahme für die Testosteron-Bestimmung sollte zwischen 8:00 und 10:00 Uhr erfolgen. Um Hinweise auf die Ursache eines Hypogonadismus zu erhalten, wird außerdem das LH (Luteinisierendes Hormon) und das FSH (Follikel-stimulierendes Hormon) sowie das Prolaktin bestimmt. Beim altersbedingten Hypogonadismus wird zusätzlich zum Testosteron das Sexualhormon bindende Globulin (SHBG) gemessen und aus beiden der Freie Androgenindex (FAI) berechnet.
Bei Androgenmangel und dem Vorliegen von klinischen Symptomen sollte Testosteron substituiert werden z.B. in Form eines auf die Haut aufzutragenden testosteronhaltigen Gels. Empfehlenswert ist in der Regel eine Kombination aus Hormonsubstitution, sportlicher Betätigung und Ernährungsberatung.

zum Aufragsformular


© 2006 by Andreas Pohling

MZLA Labor Altenburg Thüringen Sachsen Sachsen-Anhalt