Sexuell übertragbare Krankheiten
Sexuell übertragbare Erkrankungen hat es in der Menschheitsgeschichte
schon immer gegeben. Es ist aber möglich, Gefahren für sich
und seinen Partner weitgehend auszuschließen. Deshalb ist es ratsam,
z.B. bei Beginn einer neuen Partnerschaft bzw. nach ungeschütztem
Geschlechtsverkehr mit Unbekannten, insbesondere bei Auftreten von Symptomen,
dieses Risiko abzuklären.
Welche Untersuchungen für Sie sinnvoll sind, wird Ihr Arzt gern
mit Ihnen besprechen.
Chlamydien - Infektion
Chlamydien sind Erreger der häufigsten sexuell übertragbaren
Geschlechtserkrankung, woran teilweise unerkannt 6-7% der jungen Frauen
zwischen 16 und 25 Jahren leiden. Mögliche Komplikationen einer
Infektion sind die Unterleibsentzündungen und Verwachsungen der
Eileiter, die Unfruchtbarkeit oder Eileiterschwangerschaften zur Folge
haben können. Es wird eine regelmäßige Wiederholung
der Untersuchung empfohlen.
Hepatitis - Infektion
Die Hepatitis B ist eine durch Virusinfektion verursachte schwere
Leberentzündung. Die Übertragung der Erreger erfolgt über
den Blutweg bzw. durch Geschlechtsverkehr. Aus der Hepatitis B können
sich chronische Verläufe bis hin zu einer Leberzirrhose und einem
bösartigen Lebertumor entwickeln. Da diese Erkrankung nicht immer
mit eindeutigen Beschwerden abläuft, ist eine frühzeitige
Erkennung oft nur über eine Blut-untersuchung möglich
Der AIDS - Test
Wenn man sich mit dem AIDS-Virus (HIV) infiziert hat, bildet der Körper
Abwehrstoffe gegen diesen Erreger. Dieser Vorgang dauert einige Wochen.
Mit dem AIDS-Test wird festgestellt, ob in einer Blutprobe solche Abwehrstoffe
vorhanden sind oder nicht. Sicherheitshalber sollte der Test zwei Mal
durchgeführt werden, und zwar 6 und 12 Wochen nach dem vermuteten
Infektionszeitpunkt. Nur wenn beide Tests negativ sind, besteht Sicherheit,
sich nicht mit dem HI-Virus infiziert zu haben.
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