Medizinisches Zentrallabor Altenburg
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Risikoermittlung in der Schwangerschaft - 1. Trimester-Screening

Täglich werden auf dieser Welt viele tausend Babys geboren, die allerallermeisten gesund. Dennoch: durchschnittlich jedes 700. Baby hat eine schwere angeborene Missbildung - das Down-Syndrom. Das Risiko, ein solches Kind zur Welt zu bringen, ist bei jungen Muttis geringer ausgeprägt als bei älteren. Manche Schwangere möchte wissen, wie hoch ihr Risiko ist, dass sie zu den wenigen Muttis dieser Welt gehören wird, die ein krankes Kind gebären müssen. Eine frühzeitige Antwort auf diese Frage ist möglich. Die medizinische Forschung hat herausgefunden, dass das Down-Syndrom im Zusammenhang mit bestimmten Untersuchungsergebnissen aus dem mütterlichen Blut steht. So kann man aus Laboruntersuchungen und deren statistischer Verknüpfung u.a. mit dem Alter der Mutter die „Risiko-Muttis“ erkennen.

Seit vielen Jahren bekannt ist der „Triple-Test“. Er ist nur in der 15. - 20. Schwangerschaftswoche durchführbar.

Das „1.Trimester – Screening“ ist bereits einige Wochen früher durchführbar (12. – 14. Schwangerschaftswoche). Es besteht aus einer Kombination von Ultraschalluntersuchung (Messung der kindlichen Nackenfalte) und der Messung von zwei Blutwerten (Freies ß-hCG und PAPP-A). Die Risikoberechnung erfolgt aus der Kombination der Untersuchungsergebnisse.

Zur Risikoberechnung müssen das Alter der Mutter und die genaue Schwangerschaftswoche bekannt sein.

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