Krebsvorsorge-Untersuchungen
Brustkrebs (Mamma-Karzinom)
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung der Frau. In Deutschland
werden jährlich ca. 45.000 neue Erkrankungen beobachtet. Neben
einer häufig auftretenden 'familiären Belastung' sind weitere
Risikofaktoren, wie fettreiche Ernährung, regelmäßiger
Alkoholkonsum, früher Eintritt der Periode und später Eintritt
der Wechseljahre, wenig oder keine Geburten, beobachtet worden.
Ovarialkarzinom
Tumore in den Eierstöcken (Ovarien) entwickeln sich relativ langsam
und zunächst ohne auffällige klinische Symptome. Spürbare
Symptome, wie Blutungsstörungen, diffuse Unterleibsbeschwerden,
Zunahme des Bauchumfanges und Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens,
treten erst relativ spät auf, wenn bereits ein recht großes
Tumorvolumen erreicht ist. Somit besteht die Gefahr, solch einen Tumor
nicht rechtzeitig zu erkennen. Das Ovarialkarzinom macht ca. 20% der
gynäkologischen Tumoren aus und bewirkt immerhin bis zu 50% aller
Todesfälle bei diesen Krebserkrankungen.
Uteruskarzinom-Gebärmutterkörperkrebs / Zervixkarzinom-Gebärmutterhalskrebs
In der Gebärmutterhöhle treten in der letzten Phase der
Wechseljahre Zellveränderungen in der Schleimhaut auf, aus denen
sich u.U. Krebs entwickeln kann. Dieser Gebärmutterkörperkrebs
tritt deshalb selten vor dem 40. Lebensjahr auf. Vom Gebärmutterhalskrebs
sind dagegen auch junge Frauen betroffen. Häufige Ursache dafür
ist eine Infektion mit Humanen-Papilloma-Viren.
Um das Entstehen solcher Tumore möglichst frühzeitig zu erkennen,
sind regelmäßige gynäkologische sowie Ultraschall-Untersuchungen
notwendig. In vielen Fällen können auch im Blut sogenannte
Tumormarker nachgewiesen werden. Es handelt sich um im Blut zirkulierende
Produkte, deren Auftreten in Beziehung zu dem Vorliegen einer bösartigen
Geschwulst stehen. Bei wiederholten Bestimmungen dieser Tumormarker
(z.B. jährlich) kann ein Anstieg der Werte auf die Entstehung eines
solchen Tumors hinweisen.
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