Medizinisches Zentrallabor Altenburg
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Anti-CCP-Früherkennung - Rheumatoide Arthritis

Die Rheumatoide Arthritis ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Bindegewebes, welche überwiegend die Gelenke, seltener auch innere Organe, Augen oder Haut befallen kann. Zuerst sind die kleineren Gelenke betroffen (Morgensteifigkeit der Fingergelenke). In der Folge kommt es zum Befall weiterer und größerer Gelenke, unbehandelt kann es zu schweren Schäden an den Gelenken kommen. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, d.h. das körpereigene Gewebe wird aufgrund einer Fehlsteuerung vom eigenen Immunsystem angegriffen.

Rheumatische Arthritis ist die häufigste entzündlich rheumatische Erkrankung, von der ca. 1 % der Bevölkerung (Frauen häufiger als Männer) betroffen sind. Sie kann in jedem Lebensalter, insbesondere zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr, auftreten.
Erste Symptome:      

  • Steife Gelenke (morgens, länger als 15 Minuten)
  • Gelenkschwellungen (Fingergelenke)
  • Gelenkschmerzen (nachts und morgens)
  • Allgemeines Krankheitsgefühl mit Müdigkeit und Erschöpfung

Die Diagnose erfolgt aufgrund der Symptome, einer körperlichen Untersuchung und anhand von Röntgen- und Laboruntersuchungen. In der Frühphase der Erkrankung ist die diagnostische Zuordnung sehr schwierig, da die Symptome weniger eindeutig sind.  Eine rechtzeitige Therapie kann jedoch gravierende Spätfolgen vermeiden.
Ein spezifischer Parameter für die Rheumatoide Arthritis ist die Blutuntersuchung auf Antikörper gegen CCP. Diese Antikörper findet man bei 80% der Patienten mit Rheumatoider Arthritis aber nur bei 3-8% der Patienten mit anderen Rheumatischen Erkrankungen. Der Nachweis gewährleistet so eine frühzeitige und gezielte Therapie.

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