Vorsorgeuntersuchungen
Gesundheitsuntersuchung
Zur Früherkennung von Herz- und Stoffwechselerkrankungen, insbesondere
der Zuckerkrankheit, ist auf Kosten der Kassen ab dem 35. Lebensjahr
aller 2 Jahre eine Gesundheitsuntersuchung möglich. Diese umfaßt
u.a. die Untersuchung auf Blutzucker und Cholesterin im Blut. Weitere
Blutuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten (z.B. Nierenwerte,
Leberwerte) sind sinnvoll, werden jedoch nicht von den Kassen bezahlt.
Insbesondere das Risiko, einer Arteriosklerose (Verkalkung der Blutgefäße)
und deren Folgen (Herzinfarkt, Schlaganfall) kann anhand einer Reihe
verschiedener Blutuntersuchungen (Triglyceride, HDL-/LDL-Cholesterin,
Lipidelektrophorese, Lp(a), Homocystein) beurteilt werden. Ein entsprechender
Therapieplan kann Abhilfe schaffen. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.
Prostata - Untersuchung
Prostatakrebs ist der häufigste Tumor des Mannes. Deshalb wird
eine jährliche Untersuchung zur Früherkennung empfohlen mit
dem Ziel, eine Prostatageschwulst frühzeitig zu erkennen und hierdurch
die Heilungschancen zu verbessern. Diese Vorsorge-Untersuchung muß
neben dem Abtasten der Prostata auch eine Blutuntersuchung beinhalten.
Dabei wird im Blut die Menge des "prostataspezifischen Antigens"
(PSA) in freier und gebundener Form untersucht. Anhand dieser beiden
Untersuchungen kann die Wahrscheinlichkeit eines Prostatatumors beurteilt
und außerdem eine Unterscheidung in gutartige und bösartige
Tumore getroffen werden. Eine Verlaufskontrolle der PSA-Werte ist dabei
sinnvoll.
Blutgruppe - Nothilfepass
Der Besitz eines Nothilfepasses kann lebensrettend sein, wenn bei
Verkehrsunfällen rasch eine Blutübertragung vorgenommen werden
muss, ohne dass genügend Zeit für die Feststellung der Blutgruppe
zur Verfügung steht. Wenn in solchen Fällen bei dem Verletzten
ein gültiger Nothilfepass vorgefunden wird, kann der Notarzt auch
ohne Blutgruppenbestimmung die richtige Entscheidung treffen.
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