Darmkrebsvorsorge
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Tumoren und ist die zweithäufigste
Todesursache bei Krebs in Deutschland. Da bei einer frühzeitigen
Diagnose sehr gute Heilungschancen bestehen, ist eine rechtzeitige und
regelmäßige Vorsorgeuntersuchung besonders ratsam.
Die Bedeutung einer 'modernen' Darmkrebs-Vorsorge wurde durch die Krankenkassen
gewürdigt, in dem sie die Darmspiegelung ab dem 56. Lebensjahr
in ihren Leistungsumfang aufgenommen haben. Wie bisher wird aber auch
die Untersuchung auf "okkultes Blut" im Stuhl ab dem 50. Lebensjahr
weiterhin aller 1-2 Jahre von den Kassen getragen, obwohl deren Treffsicherheit
nicht befriedigen kann.
Für Patienten, die eigene Verantwortung
für Ihre Gesundheit übernehmen wollen, gibt es einen wesentlich
leistungsfähigeren Stuhltest zur Darmkrebsfrüherkennung:
Tumor M2-PK.
Bei diesem Test wird der Stuhl des Patienten auf das Vorhandensein
des für den Tumorstoffwechsel typischen Enzyms Tumor M2-PK untersucht.
Die Messung im Stuhl kann somit insbesondere Tumore des Magen-Darm-Kanals
erfassen:
• Adenome, Polypen
• Karzinome (meist Darmkarzinome, seltener aber auch andere Tumore
des Verdauungssystems wie Speiseröhren-, Magen-, Bauchspeicheldrüsen-,
Gallenwegs-Ca.)
• Seltener: Entstehungsphase einer chronisch- entzündlichen
Darmerkrankung
Der M2-PK Stuhltest ist als Vorsorgeuntersuchung auch für jüngere
Menschen geeignet, insbesondere aber für ältere Menschen empfehlenswert,
die die Belastungen einer Darmspiegelung scheuen.
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