Medizinisches Zentrallabor Altenburg
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Burnout-Syndrom

Stress ist ein langsam wirkendes Gift und daher in jeder Phase dringend behandlungsbedürftig.

Ein Mensch, der hart und hochmotiviert arbeitet, sehr erfolgreich ist, mit zahlreichen Aufgaben gleichzeitig jongliert und meint, alles im Griff zu haben, muss plötzlich feststellen: „Es geht nicht mehr." Auf einmal ist er müde und erschöpft, ideenlos, entscheidungsträge - emotional ausgebrannt. Die Folge sind Depression, Schlafstörung, Herzbeschwerden wie Stolpern, brennende Schmerzen, Infektanfälligkeit und Libidostörungen. Betroffen sind überwiegend Männer, aber es kann auch Frauen ereilen, meist in ihren besten beruflichen Jahren. Dieser Spätphase eines chronischen Überlastungsprozesses, der oft in einen psychischen und physischen Zusammenbruch mündet, ist eine erste Phase mit erheblichen körperlichen oder psychischen Belastungen vorausgegangen, die als chronische Stressoren wirkten. Gefördert wird dies durch persönliche Probleme, übertriebenen Ehrgeiz, Perfektionismus und soziale Isolierung sowie, rein körperlich/organisch durch eine Funktionseinschränkung der Nebennieren, was sich in einem Mangel an verschiedenen Hormonen widerspiegelt (DHEA-Mangel). Es verfestigt sich eine chronische Müdigkeit, das Chronic-fatigue Syndrom oder man fühlt sich ausgebrannt - das beschriebene Burnout-Syndrom.
Neben den typischen Symptomen lässt sich das Burnout-Syndrom anhand charakteristischer Laborbefunde diagnostizieren, die auf der Rückseite aufgeführt sind. Als Untersuchungsmaterial wird Blut und Urin benötigt. Anhand der Untersuchungsergebnisse kann eine gezielte Behandlung eingeleitet werden.

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