Allergie-Erkrankungen
Jeder Fünfte unter uns leidet an einer leichten oder schweren
Allergie. Die Zahl der Allergie-Erkrankungen nimmt weiter zu. Oft entwickeln
sich Allergien erst im Laufe des Lebens, ohne dass Gründe für
das Ausbrechen der Allergie erkennbar werden.
Was ist eine Allergie?
Bestimmte Stoffe (sogenannte Allergene) lösen bei allergischen
Menschen eine übernormale Reaktion des Immunsystems aus, die zu
Symptomen wie Heuschnupfen, Asthma, Ekzem, Nesselfieber etc. führt.
Dabei erscheint im Blut ein spezieller Eiweißstoff, ein „Antikörper“
(Immunglobulin E - IgE) im Übermaß. Dieser reagiert aggressiv
mit den verursachenden Stoffen (Allergenen).
Am häufigsten werden Allergien durch Pollen von Bäumen und
Gräsern, Tierhaare, Hausstaub, Medikamente oder viele Nahrungsmittel
ausgelöst. Insgesamt sind über 800 solcher Stoffe bekannt.
Diagnose
Um Ursachen für allergische Reaktionen zu erkennen, müssen
zunächst Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der Beschwerden
und z.B. Jahreszeit, Aufenthaltsort, Tätigkeiten, Nahrungsaufnahme
usw. näher betrachtet werden. Dadurch können die in Frage
kommenden allergieauslösenden Stoffe eingegrenzt werden. Daran
schließt sich die Identifizierung des verursachenden Allergens
bzw. der Allergengruppe durch das Labor an.
Je frühzeitiger eine Allergie erkannt und aufgeklärt wird,
um so leichter kann ein ungünstiger Verlauf (z.B. Entwicklung von
Asthma) verhindert werden.
Laboruntersuchung
Das Labor steht vor der Aufgabe, aus dem Blut des Patienten mit möglichst
wenigen Tests (Preis pro Test 14,57 €) die beschwerdeauslösenden
Allergene zu ermitteln. Deshalb wird eine nach Angabe des Patienten
bzw. des Arztes zusammengestellte Kombination von Gruppen- und/oder
Einzeltests abgearbeitet. Liegt schon ein konkreter Verdacht vor, kann
das Blut sofort mit einem Test auf das Vorhandensein des spezifischen
Antikörpers untersucht werden.
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